Jugendkonferenz

Am 26. Oktober 2016 findet die 4. Jugendkonferenz im Landkreis Heidenheim

in der Maria-von-Linden-Schule von 8:00 Uhr bis etwa 12:30 Uhr statt.  

Sie beschäftigt sich mit dem Thema …..in Bewegung kommen.

Die berufliche Integration junger Menschen ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben. Hierzu wurde ein gemeinsames Konzept zwischen dem Landkreis Heidenheim, der Agentur für Arbeit Aalen und dem Jobcenter Heidenheim in den Bereichen Jugendhilfe, Sozialhilfe und Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erstellt.

Bei immer mehr jungen Menschen wird fehlende Fitness erkennbar. Bewegungsmangel wirkt sich auf Gesundheit und geistige Flexibilität der Jugendlichen aus. Positiv betrachtet fördert körperliche Beweglichkeit auch die geistige Mobilität, erhöht das Leistungsvermögen und lässt schwierige Lebenssituationen leichter bewältigen.

Diesen Aspekt wollen wir bei der 4. Heidenheimer Jugendkonferenz aufgreifen und mit Experten und Jugendlichen thematisieren.

Das Jobcenter Heidenheim hat in Zusammenarbeit mit dem Sozialdezernat des Landratsamtes Heidenheim und der Agentur für Arbeit Aalen die Aufgabe übernommen, die Jugendkonferenz durchzuführen.

Sie soll eine Plattform für den fachlichen Austausch der handelnden Akteure im Jugendbereich sein und als ein Impulsgeber für die tägliche Arbeit im Bereich der beruflichen und sozialen Integration dienen.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und auf Ihre Teilnahme!

Bitte melden Sie sich bis 07. Oktober 2016 mit der Anzahl der Teilnehmer (namentlich) unter folgender Emailadresse an:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Jugendkonferenz 2

 

Exkursion der Klasse 2BFH1/1

Am 02.06.2016 trafen wir, die Klasse 2BFH1/1 unsere BPK Lehrerin Frau Schneider um 11.oo Uhr in der Aula. Wir versammelten uns dort um unsere Exkursion, den Bio-Bauernhof Aigner in Gussenstadt, zu besichtigen. Er gehört den Eltern einer Mitschülerin. Zusammen sind wir zur Bushaltestelle an der Westsiedlung gelaufen, um dort auf den Bus nach Gussenstadt zu warten. Wir erstellten jeweils Fünfer-Gruppen um Gruppentickets zu kaufen.

Die Busfahrt war sehr langstreckig und mit vielen Stationen. Als wir beim Friedhof in Gussenstadt ausgestiegen waren, erwarteten uns schon die ältere Schwester unserer Mitschülerin und deren beste Freundin um uns zu ihren Eltern zu führen. Auch sie erwarteten uns freundlich und stellten sich uns vor. Per Du führten sie uns in ihre zukünftige Mosterei. Unsere andere BPK Lehrerin Frau Neuburger-Wieder traf schließlich zu uns, sie konnte nicht mit uns mit dem Bus fahren, da sie noch unterrichten musste.

Frau Blumenröther erzählte uns viel über deren Nachhaltigkeit und deren Vielfalt an ihren Feldern. Sie erzählte uns mit Stolz von ihrem Kümmel, die sie für die Österreichische Firma Sonnentor anbauen. Mit anschließender Rundfahrt auf einem Anhänger einer ihrer Traktoren wurde uns gezeigt, wie die einzelnen Früchte der Felder aussehen und klärten uns über sie auf.

Als wir am Bauernhof wieder einkehrten, hatten die ältere Tochter und deren Freundin ein gemütliches Mahl zubereitet. Wir durften den selbstgemachten Aronja-Saft probieren und jegliche andere Säfte, wie Orangensaft und Apfelsaft trinken. Sie hatten uns Quarkbrötchen gebacken und drei verschiedene Arten von kleinen Küchlein zubereitet: Buchweizen-Gemüse-Küchlein, Linsen-Küchlein und Küchlein mit Schafskäse.

Nachdem wir gesättigt waren, war es auch schon Zeit zurück zu gehen. Wir verabschiedeten uns und warteten auf den Bus, der um 14.19 Uhr zurück nach Heidenheim fuhr.

Es war ein sehr lehrreicher und freudiger Schultag gewesen.

(Bericht von Janina)

 

Seniorengruppe der Lebenshilfe Heidenheim besucht die Altenpflegeklasse BFA 3.1 in der Maria-von-Linden-Schule

Eine außerordentlich bereichernde Begegnung fand am 01.März 2016 in der Klasse BFA 3.1 unserer Altenpflegeschule statt. Im Rahmen ihrer Projektarbeit im Bereich der Gerontologie zum Thema „Behinderungen im Alter“ entschieden sich die Schülerinnen Frau Langenbucher und Frau Sturm die Seniorengruppe des Wohnbereichs der Lebenshilfe in Heidenheim zu besuchen. Einen Tag lang durften sie dort in der Pflege mitarbeiten und gemeinsam mit den Senioren Zeit verbringen. Die Schülerinnen waren von diesen Erfahrungen so begeistert, dass beide den Wunsch äußerten, dort beruflich tätig zu werden.

Die Wohngruppenleitung unterstützte dann auch die Einladung der Schülerinnen zu einem Besuch der Senioren in unserer Schule.

Am 01.03.16 war es dann soweit. Die Wohngruppenleiterin, Frau Regina Redike, kam mit 7 Senioren und einem persönlichen Helfer an unsere Schule. Die Senioren konnten die Präsentation der beiden Schülerinnen live miterleben und berichteten auch aus ihrem Leben. Der Besuch klang bei einem gemeinsamen Frühstück mit lebhaftem und lustigem Beisammensein aus.

Dieses fröhliche Zusammensein wird allen als unvergessliches Erlebnis in Erinnerung bleiben.

Die Klasse BFA 3.1

Die begleitenden Lehrkräfte Frau Dr. Eray und Frau Förstner-Gyandu

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Auf Initiative einer Schülerin fand am 28.April 2016 an der MvL ein Aktionstag zum Thema Blutkrebs und Stammzellenspende statt. Nach einem Vortrag durch Vertreter der DKMS konnten sich interessierte Schülerinnen und Schüler über 17 Jahre im Anschluss registieren lassen.

185 Schülerinnen und Schüler haben sich registrieren lassen. Wir sagen DANKE!!!!

 

Da jede Registrierung Kosten für die DKMS bedeutet, würden wir uns über Ihre Unterstützung in Form von Spenden freuen. Nutzen Sie hierfür das folgende Aktionskonto:

  DKMS-Spendenkonto

Kreissparkasse Tübingen

IBAN   DE54 6415 0020 0001 6893 96

BIC     SOLADES1TUB

Verwendungszweck: BIZ 478    

 

Weitere Informationen

 

Den ersten Platz beim Planspiel Börse der Kreissparkasse Heidenheim haben Franziska Bregar, Leonie Meyer, Sophia Schulz, Jana Klapczinski, Laura Bartels und Benedikt Kammer aus der SG 12/2 gewonnen.
Das Preisgeld in Höhe von 300 € bekamen die Schüler am Freitag, 29.1. bei der Siegerehrung überreicht.
 
Laura und Benedikt spenden ihren Anteil an die " Stick together"- Flüchtlingsinitiative Heidenheim.
Die Schule gratuliert zum Erfolg!
1  Platz Maria-von -Linden-Schule 2
 

Mitglieder des Fairtrade-Teams der MvL warem am 7.Dezember beim ersten Fair-Trade-Schools-Kongress in Stuttgart. Hier weitere Informationen.

Seit dem Schuljahr 2015/ 16 werden an der Maria-von-Linden-Schule auch Schüler/Innen ohne Deutschkenntnisse  in der Schulart VABO unterrichtet. Die

Im Rahmen der Projekttage an der MvL haben drei Schüler die Preise von fair gehandelten Lebensmitteln genauer unter die Lupe genomen. Hier das Ergebnis:

Da ein häufiges Gegenargument bezüglich des Kaufs von fair gehandelten Produkten der zu hohe Preis ist, haben wir den angeblich unzumutbaren Preis überprüft.

Wir haben in unterschiedlichen Lebensmittelgeschäften Heidenheims die Preise von fair gehandelten Produkten und konventioneller Ware verglichen.

Dabei ließ sich keine klare Regel feststellen. Wir sind auf Negativbeispiele gestoßen, die aus für uns unersichtliche Gründen hohe Preise verlangt haben, wie zum Beispiel das „Crunchy Muesli Zartbitterschokolade und Haselnüsse“ von Brüggen im Kaufland für 7,71€/kg und dabei auch noch einen FairTrade Anteil von lediglich 32% aufweist.

Meistens wurden wir aber eher positiv überrascht, da die Preisunterschiede sehr wohl vertretbar waren. Beispielsweise ist der FairTrade Mango Nektar von Dietz im Kaufland nur 0,10€ teurer als sein konventioneller Vertreter vom gleichen Hersteller.

Ein FairTrade Chardonnay (Weißwein), trocken, Jahrgang 2014 aus Südafrika kostest 4,79€/l (Fair gehandelter Anteil: 100%). Die „normal“ gehandelte Version aus dem darauffolgenden Jahrgang kostet 3,32€/l. Natürlich ist hier ein deutlicher Preisunterschied festzustellen. Allerdings sollte man das in Relation zur Verwendung sehen. Weißwein trinkt man nicht jeden Tag und auch nicht in großen Mengen. Sollte man ihn nur zum Kochen verwenden, benötigt man noch weniger davon. Somit wirkt sich dieser Preisunterschied kaum aus.

Bei unserer Recherche stießen wir auch auf FairTrade-Produkte, die günstiger waren, als Vergleichsproduke. Der faire Jasminreis im Kaufland kostet 2,98€/kg, während der „normale“ Jasminreis 3,99€/kg kostet. Hier ist das faire Produkt um über 25% billiger! Da sollten selbst notorische Nein-Sager besänftigt sein.

Auch beim Kaffee waren die FairTrade-Varianten teilweise günstiger. Der teure Kaffee „Feine Milde 100% Arabica gemahlen“ von Tchibo mit 11,98€/kg ist ein Beispiel für die herkömmlichen Kaffees. Trotz des hohen Preises, der auch auf den Markennamen zurückzuführen ist, wird dieser Kaffee viel gekauft. Der „Café Latina FairTrade Arabica“ aus dem Netto kostet nur 10,98€/kg. Wer also den zuerst genannten Kaffee trinkt, sollte sich nicht über die „zu hohen“ Preise der fair gehandelten Produkte beschweren, denn diese können sehr wohl auch billiger sein. Auch Leute, die billigeren Kaffee bevorzugen kommen auf ihre Kosten. Der konventionelle „Montana Premium“ von Melitta aus dem Kaufland kostet 9,98€/kg. Der „FairTrade Arabica Kaffee“ von BioPur, im selben Geschäft erhältlich, kostet allerdings genauso viel. Demnach sind auch hier keine Ausreden möglich.

Bei Schokolade können wir genauso schöne Ergebnisse liefern. Besonders Rewe beeindruckt hier, da sie mehrere Sorten fair gehandelter Schokolade für nur 0,79€/100g anbieten. Der Anteil der fair gehandelten Zutaten liegt hier je nach Sorte zwischen 62,6% (Nougat) und 99,5% (Zartbitter). Die beliebtesten Marken Milka (Regelpreis: 1,09€/100g) und Ritter Sport (Regelpreis: 0,99€/100g) sind wesentlich teurer. „Die gute Schokolade“ kostet in Kaufland und Rewe 1€ und ist ebenfalls fair gehandelt. Der Hersteller dieser Schokolade beteiligt sich zusätzlich am Projekt Plant for the Planet und schafft es dennoch seine Schokolade billiger anzubieten, als Milka. Ebenfalls zu erwähnen ist es, dass die Schokoladen der FairTrade-Company „GEPA“ im Weltladen Heidenheim billiger sind, als in anderen Lebensmittelgeschäften.

Oft ist der einzige Grund, warum wir nicht zu FairTrade-Produkten greifen, obwohl sie kaum oder nicht teurer sind, wenn nicht sogar billiger, unsere festsitzenden Einkaufgewohnheiten oder die Ablehnung gegenüber Neuem. Dies zu ändern ist nicht schwer, wenn man den Willen dazu hat und sich bewusst macht, was es bedeutet fairen Handel zu unterstützen. Denn über vieles worüber wir uns täglich ärgern, können arme Bauern und Arbeiter in Dritt-Welt-Ländern nur lachen. Dort arbeiten die Menschen zu Löhnen mit denen sie kaum ihre Familien ernähren können unter Arbeitsbedingungen, die für uns kaum vorstellbar sind, nur um unseren Bedarf an Luxusgütern zu decken. Daher tragen auch wir eine große Verantwortung an den Lebensbedingungen dieser Menschen. Faire Löhne sind ein großer Schritt in die richtige Richtung und ermöglichen den Arbeitern ein menschenwürdiges Leben. Vielleicht sollten wir nicht vergessen, dass es uns genauso gehen würde, wenn wir in diesen Gebieten geboren wären.

 

„Das machen wir nächstes Jahr noch einmal“. So lautet das durchweg positive Fazit der Projekttage unserer Schule.

Nach mehrjähriger Pause haben sich Schüler- und Lehrerschaft der Maria-von-Linden-Schule in Heidenheim dazu entschlossen, in diesem Jahr zwei Projekttage zum Schuljahresende zu veranstalten. Und das mit überwältigendem Erfolg. Egal ob kreativ, sportlich oder informativ, alle Projekte kommen zu dem Schluss, dass die offene Lernatmosphäre nicht nur die Interessen der Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer berücksichtigt hat, sondern auch den Spaß an der Schule fördert.

Zur Auswahl standen mehr als 30 Projekte, die überwiegend von den Schülerinnen und Schülern selbst initiiert und betreut wurden. So mancher stand dieser von der SMV gewünschten, unter Mithilfe der Verbindungslehrer Frau Schöne und Herrn Beck betreuten Selbstorganisation zunächst skeptisch gegenüber. Doch diese Zweifel wurden schnell ausgeräumt. Die jugendlichen Projektleiterinnen und -leiter entwarfen eigene Präsentationen oder sogar ganze Skripte für ihr Projektthema. Dabei wurden zum Teil auch die Rollen getauscht. Manch Kollege lauschte gebannt den Vorträgen der Schülerinnen und Schüler und konnte dabei auch noch etwas lernen. Einige Projekte wurden sogar außerhalb des Schulhauses abgehalten, um Reiten oder Wassersport betreiben zu können.

Mit vollem Körpereinsatz ging es bei der Ballsportgruppe voran. Wer sich mal so richtig auspowern wollte, konnte beim Volleyball oder Fußball sein Talent unter Beweis stellen. Dabei ging es in abenteuerlichem Tempo hin und her. Ein Sieg gegen das Lehrerteam ist nicht zuletzt ein ganz besonderer Erfolg für das Schülerteam gewesen.

Foto Ballsport

Mit nicht weniger körperlichem Einsatz gingen die Damen der Nähgruppe ans Werk. Aus nachhaltigen Stoffen schufen sie innerhalb von nur zwei Tagen ihre eigenen Kleider oder Shirts. Dabei wurde gezielt darauf geachtet, dass alle Schritte von Hand selbst durchgeführt wurden. Wie man sieht, kann die selbstkreierte Mode auf den Laufstegen dieser Welt durchaus mithalten.

Foto Nähen

Wie multikulturell unsere Welt doch ist, zeigte sich an der Anzahl der Projekte zu verschiedenen Sprachen. Hier konnte jeder grundlegende sprachliche Fähigkeiten in Italienisch, Spanisch oder sogar in Chinesisch erwerben. Jede dieser Gruppen beschränkte sich allerdings nicht bloß darauf, Sprachkenntnisse zu erweitern, es wurde stattdessen ein umfangreiches kulturelles Hintergrundbild geschaffen. Und wer kann sich dem Genuss des lateinamerikanischen Zumbas oder der italienischen Gourmet-Spezialitäten schon entziehen?

Foto China, Zumba, Italoessen

Wer eher auf fruchtige Freuden für den Gaumen steht, konnte sich in der Cocktail-Gruppe verwöhnen lassen, natürlich streng alkoholfrei. Es wurden herrlich aussehende Cocktails nach Originalrezepten zubereitet, genau das Richtige bei dem warm-schwülen Sommerwetter. Darüber hinaus konnten die Schülerinnen und Schüler selbst kreativ werden und ihre eigenen Cocktail-Mischungen entwerfen, welche in einer Bar im Foyer regen Anklang fanden. Prost, auf ein gelungenes Projekt!

Foto Cocktails

Wer auf andere Weise kreativ sein wollte, konnte seinen Taschenkalender, nach dem Handy das zweitwichtigste Utensil eines jeden Schülers, aufmöbeln. Dabei konnte von Stoffen über Zeitschriften bis hin zu Stickern und Glitzer alles verwendet werden. Wer kann schon von sich behaupten, einen komplett individuell gestalteten Kalender zu besitzen?

Foto Kalender

Wem das Verschönern des eigenen Kalenders zu einfach war, der konnte gleich am lebenden Objekt üben. Im Salon der Körperpfleger konnten interessierte Schülerinnen und Schüler neue Styles entdecken. Make-Up, Haarschnitt und Nägel wurden optimal an die Gesichtszüge und den Hauttyp der einzelnen Probandinnen angepasst. Auf diese Weise lernten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht nur, wie man Schminkutensilien optimal einsetzt, sie erhielten auch gleich eine kostenlose Style-Beratung dazu.

Foto Frisöre

Eine Beratung erhielten auch die Teilnehmerinnen des Projektes, das sich mit glutenfreien Nahrungsmitteln beschäftigte. Ziel war es, ein ausgewogenes, gesundes und trotzdem schmackhaftes Frühstück zu zaubern. Glutenfreie Produkte können nämlich auch lecker sein. Durch den Besuch im Bioladen lernten die Schülerinnen viele neue Produkte kennen und erweiterten ihren Ernährungshorizont.

Foto Glutenfrei

Dass auch die Lehrerinnen und Lehrer ihren Horizont erweitern konnten, wurde in der Powerpoint-Gruppe deutlich. Mittels moderner Technik konnten die Schüler beweisen, dass sie echte Profis am PC sind und der älteren Generation zeigen, mit welchen Tricks eine gelungene Präsentation entsteht.

Foto Powerpoint

Modernste Technik kam auch bei der Portrait-Fotografie zum Einsatz. Ein Foto schießen kann jeder, aber erst die richtigen Lichtverhältnisse und Kameraeinstellungen machen ein Portrait zu einer guten Aufnahme. Wie das Optimum aus einem Model herausgeholt werden kann, zeigt das untere Beispiel.

Foto Foto

Eine ganz andere Technik legten auch die Armstricker an den Tag. Wolle wurde ohne weitere Hilfsmittel um die Hand gewickelt und mit Hilfe einer Online-Anleitung zu beeindruckenden Produkten verstrickt. Wer hier den Durchblick wahrte, konnte sich am Ende mit einem famos Schal oder einer hübschen Tasche belohnen.

Foto Armstricker

Belohnen konnten sich auch die Hefeteig-Bäckerinnen mit ihren eigens hergestellten Nahrungsmitteln. Am ersten Tag wurden in den schuleigenen Küchen salzige Teige im neuen Pizzaofen zubereitet, die herzhaft belegt wurden. Auf diese Weise entstanden neben Pizza und Brot auch leckere Hefeschnecken. Dass Hefeteig auch für Süßspeisen geeignet ist, wurde am zweiten Tag bewiesen. Diesmal entstanden süße Nusshörnchen oder herrliche Apfelkuchen. Selbst Dampfnudeln wurden fabriziert und anschließend natürlich auch verzehrt. Guten Appetit!

Foto Küche

Nicht nur die Geschmacksnerven, sondern auch die anderen Sinne wurden in den Projekttagen geschärft. So gab es in dem Gitarrenkurs für Anfänger etwas auf die Ohren. Auch wenn kein neuer Jimi Hendrix entdeckt wurde, so konnte am Ende doch jeder Teilnehmer die Akkorde von Lady in Black problemlos nachspielen.

Foto Gitarrenkurs

Auch visuelle Reize wurden angesprochen. Die Anime und Manga Gruppe zeigte höchste Kreativität bei der Erstellung eigener Zeichnungen. An populären Vorlagen wurde geübt, bekannte Figuren nachzuzeichnen. Aber auch die eigene Kreativität kam nicht zu kurz. So konnten viele Phantasiefiguren geschaffen werden.

Foto Manga

Mit verschiedenen Düften arbeitete die Projektgruppe rund um das Thema Seife. Die Schülerinnen konnten im Chemielabor ihre eigenen Aromastoffe zusammenmischen und daraus eigene Seifen oder individuellen Lipgloss herstellen. Unter ständigem Rühren entstanden hervorragende Produkte, die leider nicht käuflich zu erwerben sind.

Foto Seife

Mit dem Thema Konsum und fairer Handel beschäftigte sich eine weitere Gruppe, die in ihrem Projekt einen Bericht erstellte, der darlegt, dass Fairtrade-Produkte gar nicht viel teurer als herkömmliche Produkte sind, dafür aber einen wichtigen sozialen Beitrag für das Leben in der Einen Welt liefern. Damit leistete die Gruppe einen wichtigen Teil auf dem Weg zur Zertifizierung der MvL als Fairtrade-Schule.

Foto Fair

Dass unsere Schule offen für viele sinnvolle Dinge ist, belegt auch die Tatsache, dass extra ein Muay Thai Trainer eingeladen wurde, der interessierten Schülerinnen und Schülern diese asiatische Kampfsporttechnik näherbringen konnte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten in der Turnhalle grundlegende Techniken zur Selbstverteidigung und wie im Handumdrehen Angreifer mit einfachsten Mitteln zu stellen sind.

Foto Muay Thai

Darüber hinaus gab es etliche weitere Projekte, die sich mit ganz verschiedenen Themen auseinandersetzten. Vom Schnupperpraktikum in fremden Schulen über das Leben im Wald bis hin zur Krebshilfe. Zuletzt sollte ein Projekt nicht unerwähnt bleiben, das sich mit der Verschönerung des SMV-Zimmers beschäftigte. Ein kurzer Besuch im Baumarkt und diversen Einrichtungsmärkten legte den Grundstein für die Generalüberholung des Raumes. Entstanden ist ein gemütliches Ambiente mit asiatischem Touch, das alle Schülerinnen und Schüler zum Verweilen einlädt.

Foto SMV-Raum

Unter solch angenehmen Arbeitsbedingungen lässt sich die nächste Projektwoche hervorragend planen, sodass einem solchen Ereignis im nächsten Schuljahr nichts mehr im Wege steht. Der Dank geht an alle Projektleiterinnen und Projektleiter sowie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die dazu beigetragen haben, dass die Projekttage ein voller Erfolg wurden.

Jan Rennau

Unter dem Motto „Unsere Welt ist bunt“ wurden die Schülerinnen und Schüler des Vorqualifizierungsjahres Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse (VABO) der Maria-von-Linden-Schule in Heidenheim mitsamt der koordinierenden Lehrkraft Melitta Stiebel in das örtliche Hellenstein-Gymnasium eingeladen. Dort traf man auf Schüler derselben Schulart der HeidTech. Gemeinsam setzten die Schülerinnen und Schüler der drei Schulen ein Zeichen für Fairness, Toleranz und Respekt.

Die 25 Schülerinnen und Schüler immigrierten aus unterschiedlichen Motiven und den verschiedensten Regionen der Welt nach Heidenheim. Sie wurden eingeladen um Berührungsängste abzubauen und den Gymnasiasten ihre eigene Sichtweise auf das Thema Flucht und Migration zu erläutern und mit ihnen einen Vormittag lang in Gesprächsrunden sowie bei Sport und Musik Toleranz für andere Kulturen zu schaffen.

Zum Thema Fairness, Toleranz und Respekt gab es drei Stationen, die in Gruppen durchlaufen wurden. Verschiedene Ausstellungen zum Thema in der bunt geschmückten Mensa gaben Anlass für Gespräche und bildeten einen äußeren Rahmen für das umfassende Thema.

Nach dem Empfang durch die Zehntklässler des Gymnasiums folgte ein gemeinsames Frühstück mit regionalen und fairen Produkten, welches durch den Anschnitt des längsten Hefezopfes Heidenheims, mit einer Länge von über 2 Metern, eröffnet wurde. Dieser wurde eigens vom Talhof in Heidenheim für diese Veranstaltung gebacken.

Das Eis war gebrochen und erste Gespräche zwischen den Schülergruppen konnten beginnen. Es folgte die Arbeit an den unterschiedlichen Stationen, bei denen zu beobachten war, dass trotz Verständigungsschwierigkeiten ein gemeinsames Ziel verfolgt wurde. Neben einem Hip-Hop und Akrobatik Workshop fanden Fußball- und Basketballspiele statt. Außerdem wurde durch Fragerunden und Gespräche die Dramatik einer Flucht ins Bewusstsein gerufen.

Während des vielseitigen Programms schafften die VABOler es, die Vielfalt der Welt und ihre zum Teil traurigen Schicksale darzustellen und ernteten bei den HG-Schülern Bewunderung dafür, dass sie trotz ihrer Erlebnisse die Kraft aufbringen können, hart für ihre Zukunft in einer für sie fremden Gesellschaft zu arbeiten. Durch spontane Gesangseinlagen und musikalische Vorführungen unserer Schüler entstand bei aller Ernsthaftigkeit der Thematik eine gelassene Stimmung zwischen allen Schülern, Lehrern und Gästen.

Um den Vormittag gemeinsam ausklingen zu lassen, folgte um 11.30 Uhr ein gemeinsamer regio-fairer Brunch, welcher von Voith GASTRO speziell zur Verfügung gestellt wurde.

Wir haben uns sehr über die Einladung gefreut und bedanken uns bei den Organisatoren des Hellenstein-Gymnasiums. Besonderer Dank kommt dabei auch den Kooperationspartnern Talhof, Voith Gastro GmbH und der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg zu, die der Begegnung wertvolle Unterstützung zukommen ließen. An den drei beteiligten Schulen hofft man auf weitere Begegnungen dieser Art, denn nur im Miteinander kann Integration gelingen und eine bunte Gesellschaft entstehen.

 

Fair handeln und an die Zukunft denken

Professor Dr. Ulrich Holzbaur referierte an der Maria-von-Linden-Schule über Nachhaltigkeit und das Projekt der Fair Trade Schule.

 

Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs und des beruflichen Gymnasiums der Maria-von-Linden-Schule erhielten am vergangenen Mittwoch einen Einblick in die Themen Nachhaltigkeit und Fair Trade Schule. Professor Dr. Ulrich Holzbaur von der Hochschule Aalen referierte zu beiden Themen und lud die Klassen ein, sich selbst für sich und für andere zu engagieren.

Dr. Holzbaur zeigte auf, dass Nachhaltigkeit bedeute, die Bedürfnisse der jetzigen Generation global zu befriedigen und dabei sicherzustellen, dass künftige Generationen weiterhin ein lebenswertes Leben führen können. Er unterstrich dabei sowohl die globale Perspektive der Nachhaltigkeit, da globales Wachstum eben Grenzen kenne, als auch die regionale Komponente, durch die wir vor unserer Haustür auf ökologische Probleme aufmerksam würden. Nachhaltigkeit stelle den Menschen ins Zentrum und die Bedeutung des Fair Trade sei, sich der Frage zu stellen, wer zu welchen Bedingungen wo welche Produkte herstellt.

Abschließend präsentierte Herr Holzbaur die Kampagne der Fair Trade Schools und unterstrich dabei die Bedeutung des gemeinsamen Engagements und der Teamarbeit für die Schüler. Herr Jan Rennau, der Projektleiter an der Schule, erläuterte, dass die Maria-von-Linden-Schule bereits seit mehreren Jahren Ausstellungen und Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit und Fair Trade veranstalte. Die Auszeichnung Fair Trade Schule hatte die Schule im vergangenen Monat erhalten.

Nach dem Vortrag erhielten die Schüler bei Kaffee und Muffins Gelegenheit zum Gespräch mit Professor Holzbaur und es wurden gemeinsam zahlreiche Ideen und Projektvorschläge für kommende Aktionen an der Schule gesammelt.

 

"Ab dem Schuljahr 2014/15 Jahr wird an der Maria-von-Linden-Schule die einjährige Berufsfachschule für Körperpflege angeboten. Der Besuch der Berufsfachschule wird als erstes Ausbildungsjahr für den Beruf des/der Friseurs/in anerkannt. Nähere Auskünfte erhalten Sie im Sekretariat unter: 07321/3217800"