altDas Ziel der dreijährigen Ausbildung ist, die Auszubildenden zur Betreuung, zur ganzheitlichen, eigenverantwortlichen und selbstständigen Pflege, zur Aktivierung und Rehabilitierung gesunder und kranker älterer Menschen zu befähigen. Diese Fähigkeiten sollen später in der Altenhilfe angewandt werden, insbesondere im pflegerischen und sozialen Bereich. Während der Ausbildung erhalten die Auszubildenden eine Ausbildungsvergütung.

Anmeldeformular Berufsfachschule für Altenpflege

Ansprechpartner:
 Frau Träger 
Telefon 07321  321-7800  
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Das Ausbildungsziel der dreijährigen Schulart ist, die Auszubildenden auf die Tätigkeiten eines Altenpflegers vorzubereiten. Diese ergeben sich aus den Arbeitsfeldern im späteren Berufsalltag, z.B.:   

  • Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren
  • Alte Menschen pflegen, beraten, begleiten und betreuen
  • Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
  • Alte Menschen bei der Tagesgestaltung betreuen
  • Qualitätssichernde Maßnahmen in der Altenpflege mitentwickeln

Grundlagen für die Wahrnehmung der Aufgaben von Altenpflegen sind neben Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten auch das berufliche Verantwortungsbewusstsein und die berufliche Belastbarkeit sowie die Fähigkeit zur persönlichen Zuwendung zu älteren Menschen und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit Mitarbeitern, Vorgesetzten sowie Angehörigen älterer Menschen. Über die persönliche Eignung für eine Tätigkeit in der Altenpflege wird ein Beratungsgespräch im Rahmen des Aufnahmeverfahrens geführt.

Aufnahmevoraussetzung

  • Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand oder
  • Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand und
  • eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung oder
  • der Abschluss als Altenpflegehelfer/-in oder Krankenpflegehelfer/-in und
  • der Nachweis eines Ausbildungsvertrages mit einer von der Schule genehmigten Einrichtung der Altenhilfe, in dem sich die Einrichtung bereit erklärt, den Bewerber praktisch auszubilden und
  • der Nachweis der gesundheitlichen Eignung zur Ausübung des Berufes durch eine ärztliche Bescheinigung und
  • ausreichende deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift.

 

Inhalt der Ausbildung

Theoretischer und praktischer Unterricht:

Der Unterricht findet an zwei Tagen pro Woche statt. Die Ausbildungsinhalte für den Unterricht ergeben sich aus der Stundentafel der Ausbildungs- und Prüfungsordnung an Berufsfachschulen für Altenpflege. Sie werden nicht mehr über Fächer, sondern über Lernfelder festgelegt. Dabei wird das Lernen stärker auf die konkreten beruflichen Aufgaben und die Handlungsabläufe in der Altenpflege ausgerichtet.

Die vier Lernbereiche sind:

  • Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege
  • Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung
  • Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen
  • Altenpflege als Beruf 

 

Stundentafel / Wochenstunden

  1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr
1. Pflichtbereich      
Religionslehre  1 1 1
Deutsch I 1 1 1

Lernbereich I:

Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege

10 10 10

Lernbereich II:

Unterstützung bei der Lebensgestaltung

2 2 1,5

Lernbereich III:

Rechtliche u. institutionelle Rahmenbedingungen

2 1 1,5

Lernbereich IV:

Altenpflege als Beruf

1 2 2
       
2. Wahlpflichtbereich      
z. B. Datenverarbeitung oder Ernährungslehre 1 1 1

Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung findet schwerpunktmäßig in Einrichtungen der stationären und ambulanten Altenhilfe statt. Weitere Ausbildungseinrichtungen sind psychiatrische Kliniken, Allgemeinkrankenhäuser mit geriatrischer Fachabteilung und geriatrische Rehabilitationseinrichtungen. Die praktische Ausbildung beträgt mindestens 2.500 Stunden.

In der praktischen Ausbildung werden die Auszubildenden durch die Praxisanleiter der Ausbildungseinrichtungen schrittweise an die eigenständige Übernahme der pflegerischen Aufgaben herangeführt.

Abschluss

Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil.

Die erfolgreich abgeschlossene Prüfung berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung „Altenpflegerin" / „Altenpfleger".

Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Nach mindestens einjähriger Berufserfahrung Fortbildung zum/zur „Praxisanleiter/in für Pflegeberufe" an der Staatlichen Fachschule für Weiterbildung in der Pflege, Schwerpunkt: Praxisanleitung
  • Nach mindestens zweijähriger Berufserfahrung Fortbildung zum/zur „Pflegedienstleiter/in für stationäre Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe" bzw. „Pflegedienstleiter/-in für ambulante Pflegedienste" an der Staatlichen Fachschule für Weiterbildung in der Pflege, Schwerpunkt: Pflegedienstleitung
  • Nach mindestens zweijähriger Berufserfahrung Fortbildung zur „Staatlich geprüften Fachkraft für Gerontopsychiatrie" an der Staatlichen Fachschule für Weiterbildung in der Pflege, Schwerpunkt: Gerontopsychiatrie
  • Besuch des einjährigen Berufskollegs zum Erwerb der Fachhochschulreife (Voraussetzung: Mittlerer Bildungsabschluss) und anschließend Studium an einer Hochschule für Sozialwesen (z.B. Studiengang „Pflege/Pflegemanagement" oder „Pflegepädagogik"

Studienmodell- in drei Semestern zum Bachelor of Science ( B.Sc.)

  • Studium an der DHBW im Studiengang "Interprofessionelle Gesundheitsversorgung" ( weitere Informationen hier)
  • im Anschluss an die Altenpflegeausbildung kann ein Bachelor of Science Abschluss in drei Semestern absolviert werden. Durch die Anerkennung von Inhalten wird das Bachelor-Studium von sechs auf drei Semester verkürzt.

Allgemeines

  • Die Ausbildung dauert unabhängig vom Zeitpunkt der staatlichen Prüfung drei Jahre.
  • Die Probezeit beträgt sechs Monate.
  • Schulgeld wird nicht erhoben.
  • Während der Ausbildung erhält der Auszubildende von der Praxisstelle eine Ausbildungsvergütung.

FÖRDERUNG DER BERUFLICHEN WEITERBILDUNG (Umschulung)

Liegen die rechtlichen Voraussetzungen für eine Umschulung vor, übernimmt die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter die Weiterbildungskosten (Lehrgangskosten, Fahrtkosten, Kinderbetreuungskosten) und gewährt Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes.

 

Anmeldung

  • Aufnahmegespräch an der Maria-von-Linden- Schule ( Terminvereinbarung über das Sekretariat)

Der Anmeldung sind folgende Unterlagen beizulegen:

  • Anmeldeformular der Schule
  • beglaubigte Kopien über folgende Nachweise:
  • Zeugnis über mittleren Bildungsabschluss oder
  • Zeugnis über Hauptschulabschluss und Zeugnis über eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung oder
  • Zeugnis über Hauptschulabschluss und Zeugnis über abgeschlossene Ausbildung zum/zur Krankenpflegehelfer/-in oder
  • Zeugnis über Hauptschulabschluss und Zeugnis über abgeschlossene Ausbildung zum/zu Altenpflegehelfer/-in

außerdem:

  • Tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
  • Geburtsurkunde
  • ggf. Heiratsurkunde
  • Gesundheitszeugnis
  • Bescheinigung einer Einrichtung über die Ausbildungszusage oder den Ausbildungsvertrag

Für eine persönliche Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Die Schule ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008 und AZAV.

Zertifizierung